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Organisiert Lernen!

Tipps, kein Chaos entstehen zu lassen

icon-tippEin effizientes Timing

  • Richte die Lernphasen auf Deinen Biorhythmus aus (Früh?, Abends?).
  • Versuche Aufgaben zu bündeln und Erledigungen zu kombinieren.
  • Verschiebe Kleinigkeiten, wie zum Beispiel eine Mail an die Hausverwaltung oder das Ausräumen des Geschirrspülers in Deine Pause.
  • Mache Termine für Vernachlässigtes
  • Setze Dir selbst Deadlines und verbinde diese mit sozialen Verbindlichkeiten (bis zum Kinobesuch mit den Freundinnen oder Freunden muss das Kapitel fertig geschrieben sein)
  • Du kommst nicht aus dem Bett? Lass Dir von Deinen Mitbewohnerinnen und Mitbewohnern den Wecker verstecken oder macht Wetten, wer es wohl am besten schafft, sich an den Aufsteh-Plan zu halten.
  • Vertröste „Störer“ auf einen anderen Zeitpunkt/Tag und gehe Labertaschen aus dem Weg
  • Unterwegs immer (Hör)-Bücher dabeihaben
  • Beschleunige deine Entscheidungen, sag auch öfter mal „Nein“ zu Aufgaben, die Du nicht auf dem Plan hattest und die Dich vom Wesentlichen ablenken würden

Letzte Aktualisierung am: 11.10.2021
Autoren: Dr. Sandra Herrmann (Minax)

Mit Hilfe der Zeitmanagement-Technik, nach dem Italiener Cirillo, wird die gesamte Lernzeit in Einheiten unterteilt. Eine Lerneinheit beträgt beispielsweise 25 Minuten. Analog der Pomodoro-Technik solltest Du in einem Rhythmus aus 25 Minuten konzentriertem Lernen und fünfminütiger Pause arbeiten. Sind vier Lerneinheiten à 25 Minuten geschafft, hast Du Dir eine Pause von 15 bis 30 Minuten verdient. Um die Zeit im Blick zu behalten, sollte ein Timer gestellt werden. [1] Schau gern mal in unser  TT-Box. , dort findest Du die passende Pomodoro-Software.


Letzte Aktualisierung am: 14.10.2021
Autoren: Dr. Sandra Herrmann (Minax)

Quellenangaben

[1] Cirillo, F. (o. J.): Pomodoro Technique – Do more have fun with time management. Artikel online verfügbar unter: francescocirillo.com/pages/pomodoro-technique.

Laut Vilfredo Pareto können 80 % der Ergebnisse mit 20 % des Gesamtaufwandes erreicht werden. Die verbleibenden 20 % der Ergebnisse benötigen mit 80 % die meiste Arbeit. Bei mehreren gleichzeitig zu erledigenden Aufgaben empfiehlt es sich, eine Prioritätenliste zu erstellen. Das Pareto-Prinzip kann Dir dabei helfen, Deine Zeit so einzuteilen, dass Du alles wichtige erledigt hast, aber die restliche Zeit entweder auf Details verwendest oder auch etwas anderes machen kannst. [1] Sieh Dir dazu die folgenden Beispiele an:

Haus-/Abschlussarbeiten: Halte Dir das Ziel vor Augen! Konzentriere Deinen Leseaufwand, wenn Du Quellen sichtest, lies dir Abstract, Einleitungen und Fazit durch, nur wenn ein Text wirklich wichtig ist, solltest du ins Detail gehen. Verzettle Dich nicht mit kleinen Rechnereien, finde heraus in welchen Passagen Dir noch die wichtigsten Infos fehlen.

Telefonate: Signalisiere der Person am anderen Ende, dass Du momentan wenig Zeit hast, eröffne das Gespräch zum Beispiel mit „Was kann ich für dich tun“/“Schieß los“…und vermeide „Wie geht's“.

Lesen: Bestimme ein konkretes Leseziel, manchmal kannst Du dann auch komplette Kapitel überspringen und so sehr viel Zeit und Anstrengung sparen.

Schreiben: Schreibe zunächst direkt, was Du sagen willst, vermeide Schachtelsätze, beende einen komplizierten Absatz möglichst am selben Tag oder verschiebe ihn auf den übernächsten.

Präsentationen: Verliere Dich nicht im Detail, es muntert auf, wenn erstmal der Inhalt auf jeder Folie ist, am Ende kannst Du alles schick machen oder Dir dabei helfen lassen


Letzte Aktualisierung am: 11.10.2021
Autoren: Dr. Sandra Herrmann (Minax)

Quellenangaben

[1] Delers, A.; Steenkiste, I. V.; Lobeeck, M. (2018). Das Pareto-Prinzip. Die 80/20-Regel. 50Minuten.de ISBN: 97828080008563.

icon-tippSinnvoll (mit Ressourcen) planen

Wir empfehlen dir, einen PLAN zu machen, am besten im Wochen- und Tagesrhythmus. Achte dabei auf authentische Ziele (Anzahl der Prüfungen/Hausarbeiten, Lesetexte, Rechenaufgaben), realistische Zeiten (Lerneinheiten, Gruppentreffen, Seminare, Abgabetermine) und deinen Ausgleich (Nebenjob, Hobbys, Soziales Netzwerk, Körperpflege, Ernährung, Schlaf) sowie Pufferzeiten für Unerwartetes.

  • Starte den Tag entspannt, nicht hastig, nimm dir die Zeit für ein Frühstück.
  • Was wolltest du heute machen/was solltest du heute machen? Versuche dich schon morgens an deine Prioritätenliste zu halten und frage dich, „Wenn ich heute Abend ins Bett gehe, was möchte ich dann erledigt haben, um ein ruhiges Gewissen zu haben? Oder Wenn ich heute nur eine Sache tun könnte, welche wäre das?“
  • Erledige die wichtigste Aufgabe gleich morgens, das entspannt den Tag und erhöht die Zufriedenheit. Dinge, die nicht länger als 2 Minuten dauern, sollten sofort gemacht werden.
  • Delegiere vielleicht auch mal Aufgaben, v. a. in der Prüfungszeit („Könntest du dich diesmal bitte um das Geschenk für Anna kümmern, das wäre echt lieb, Danke“)
  • Plane regelmäßige Pausen ein (Arbeiten bis in die Nacht und ohne Pausen kann die Konzentration und das Speichern des Lernstoffs beeinträchtigen, es kann sich ein „Lernkater“ entwickeln, der die Motivation runterzieht, da man leichter das Gefühl bekommt, etwas nicht zu schaffen. Ausreichend Nachtschlaf und ein kleiner Power-Nap zwischen den Lerneinheiten können gegen das „Vergessen“ helfen, fit und cool machen.
  • Beende den Tag mit einem persönlichen Rückblick, reflektiere deine Tagesleistung: was hast du erreicht, musst du die To-Do-Liste umschreiben, solltest du womöglich Tricks anwenden, um sich nicht ablenken zu lassen (Lernort wechseln, Handy ausschalten, im Offline arbeiten…)
  • Schaue hierzu auch gern mal in unsere TT-Box

Letzte Aktualisierung am: 27.02.2019
Autoren: Dr. Sandra Herrmann (Minax)

Nicht immer kommt es auf den Perfektionismus an, manchmal ist es völlig ausreichend, wenn die Dinge einfach nur erledigt sind, v. a. in stressigen Lernphasen. Zum Lernen braucht man Konzentration. Ablenkung kann zu Aufschieberitis oder in ein Motivationstief führen. Versuche vor einer Lernperiode private Probleme zu lösen, beseitige unerledigte Aufgaben im Haushalt und schaffe dir ein störfreies Arbeitsumfeld und prüfe deine Infrastruktur (Zugang zur Bibliothek, Funktionalität Drucker und Laptop etc.). Vermeide Geldsorgen. Versuche dir einen Überblick über deine Finanzen zu verschaffen, wo könntest du sparen, was kannst du dir mal wieder gönnen. Ein Praktikum kann Einblick in die spätere Tätigkeit geben, bei der Orientierung helfen und vielleicht etwas Geld bringen. Durch einen Nebenjob könntest du ebenfalls dein Einkommen ankurbeln und Erfahrungen auf neuen Gebieten sammeln. Ein Rundumblick im alten Kinderzimmer…perfekt für Flohmarkt und Ebay-Kleinanzeigen. Wichtig ist, dass du dich nicht in Nebensächlichkeiten verzettelst, organisiere deine Lebensbereiche und übe dich im Zeitmanagement.

Stelle dir die Frage „Welche Routinen machen mich effizienter und welche Dinge kann ich verbannen oder delegieren?“


Letzte Aktualisierung am: 14.02.2019
Autoren: Dr. Sandra Herrmann (Minax)

Um sich die Lernsituation zu erleichtern, empfiehlt es sich, einen optimalen, störungsfreien, aufgeräumten Arbeitsplatz aufzusuchen; Handy und Fernseher abzuschalten und Vorkehrungen zu treffen, wie zum Beispiel:

  • den Schreibtisch gemäß dem Reichweite-Prinzip[1] organisieren (oft-Benutztes greifbereit, unwichtiges weiter weg)
  • Dateien und Papierkram nach Prozessen umorganisieren 
  • Positioniere einen Aufgabenstapel, dabei gilt die Regel: Einmal angefasst, muss die Aufgabe zu mindestens einem Arbeitsschritt führen, sei er noch so klein (z. B. aussortieren, eine Mail schreiben, ein Grobkonzept überlegen)
  • Temperatur zw. 18 und 20 Grad, frische Luft im Raum
  • Kümmere dich um deine Ressourcen (besorge die Dinge, die du zum Lernen benötigen wirst: Schreibmaterialien, Bücher, Büroklammern, Klopapier, Tee, Kopfhörer etc.)
  • Hängeregister-Schrank oder Stapelfächer benutzen
  • Lernzugänge herausfinden (Wo gibt es Probeklausuren, welche Plattform hält anschauliche Grafiken bereit…)
  • Universitätsbibliothek – der Ort mit den Leidensgenossen aufsuchen

Letzte Aktualisierung am: 13.02.2019
Autoren: Dr. Sandra Herrman (Minax)

Quellenangaben

[1] Krengel, M. (2018): Golden Rules. Erfolgreich lernen und arbeiten: Alles, was man braucht. Eazybookz, 8. Auflage, Lauchhammer, ISBN: 978-3-941193-444

Technik, die begeistert…vielleicht kannst auch du die vielen technischen und digitalen Unterstützungen, die es zum Lernen gibt, verwenden. Von Hardware über Software…im Studium lässt sich einiges ausprobieren. 

  • E-Mail-Chaos? Dann richte dir am besten einen E-Mail-Ordner ein und wende E-Mailschreibregeln an.
  • Dinge einscannen oder abfotografieren und digital verwenden
  • Nutze einen zweiten Monitor, z. B. um Drag & Drop-Funktionen besser nutzen zu können
  • Lerne das 10-Finger-System, dann tippt es sich schneller
  • Informiere dich, ob deine Uni Kurse für bestimme Programme anbietet
  • Besorge dir einen Multifunktionsdrucker, kann die WG vielleicht zusammenlegen
  • Für Studierende gibt es einige Software-Rabatte, die du nutzen könntest, z. B. Office-Produkte, OpenSource-Programme oder -Betriebssysteme
  • Fasse Notizen systematischer zusammen, z. B. mit Hilfe einer App
  • Apps nutzen für Lernpläne, To-Do-Listen, Lerntechniken, Konzentrationsübungen etc., schau hierzu auch gern mal in unsere  TT-Box.

Letzte Aktualisierung am: 13.02.2019
Autoren: Dr. Sandra Herrmann (Minax)
Fit im Lernen: Schreiblabor

Das Schreiben von wissenschaftlichen Arbeiten fällt allen zu Anfang schwer – nicht nur Dir. Wichtig ist, dass Du Dich vor Beginn der Bearbeitungszeit über die Vorgaben informierst. Auf der Seite "Schreiben" findest Du Tipps und Angebote der HWG.

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